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Reitunterricht mit dem Hobby Horse – Trainingsideen & Tipps

Ein Junge beim Hobby Horse Reitunterricht an der frischen Luft.

Hobby Horsing ist längst mehr als nur ein Trend – es ist eine sportliche Freizeitbeschäftigung, die Kinder begeistert. Immer mehr Eltern, Vereine und Reitfans bieten gezielte Einheiten für Kinder an, die mit ihren Steckenpferden trainieren möchten. Doch wie sieht so ein Hobby Horse Reitunterricht konkret aus? In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du eine strukturierte Trainingsstunde planst – mit klaren Zielen, sinnvollen Übungen und ganz viel Spaß.

1. Was ist Hobby Horse Reitunterricht?

Beim Hobby Horse Reitunterricht geht es darum, Reitbewegungen und Reittechniken mit einem Steckenpferd (Hobby Horse) nachzuahmen – auf sichere und spielerische Weise. Kinder lernen dabei Körperkontrolle, Rhythmus, Koordination und sogar Grundlagen der Dressur oder des Springreitens. Eine Reitstunde kann sowohl zuhause im Garten als auch in einer Turnhalle oder auf einem Sportplatz stattfinden.

2. Aufbau einer typischen Unterrichtseinheit

Eine durchdachte Trainingsstunde sollte etwa 45 bis 60 Minuten dauern und folgenden Ablauf haben:

Aufwärmen (10 Minuten)

Lockerungsübungen, leichtes Laufen, Hüpfen, Dehnen – ideal, um Muskeln zu aktivieren und Verletzungen vorzubeugen.

Techniktraining (15 Minuten)

Übungen zur Haltung, Schritt-, Trab- und Galopp-„Imitation“, Wendungen, Stoppen, Rückwärtsgehen – je nach Alter und Niveau.

Parcours oder Sprungtraining (15–20 Minuten)

Kinder üben das Überwinden von Hindernissen mit dem Hobby Horse. Wichtig ist saubere Ausführung, kein Zeitdruck.

Cool-Down (5–10 Minuten)

Langsames Auslaufen, Dehnen – danach gemeinsames Aufräumen und Pflege der „Pferde“.

3. Übungen für Anfänger und Fortgeschrittene

Für Anfänger:

  • Führübungen: im Schritt und Trab über Linien oder um Hütchen laufen
  • Stopp- und Wendetraining: auf Zuruf anhalten und Richtungswechsel üben
  • Balanceübungen: z. B. auf einem Bein mit Hobby Horse stehen

Für Fortgeschrittene:

  • Kombinierte Parcours mit Sprüngen, Slalom, Wendungen
  • Dressurabläufe: Figuren wie Zirkel, Volten oder Durchparieren
  • Choreografien zu Musik für kleine Shows oder Wettbewerbe

4. Was braucht man für den Unterricht?

Die Grundausstattung ist einfach, aber durchdacht:

  • Ein Hobby Horse – stabil, leicht und mit gutem Griff
  • Markierungen oder Hütchen – für Slalom oder Dressurfiguren
  • Kleine Hindernisse – z. B. Besenstiele auf Eimern oder spezielle Mini-Hürden
  • Stoppuhr oder Musikbox – für Taktübungen oder Showtraining
  • Evtl. Reitoutfit – sorgt für echtes Reitgefühl und Motivation

Tipp: Vieles lässt sich mit Haushaltsgegenständen improvisieren – es geht um Spaß, nicht Perfektion.

5. Tipps für Eltern und Trainer:innen

  • Altersgerecht planen – jüngere Kinder brauchen mehr Pausen und einfachere Übungen
  • Klar kommunizieren – kurze Anweisungen, positives Feedback
  • Spielerisch bleiben – auch Techniktraining darf Spaß machen
  • Abwechslung bieten – jede Stunde sollte ein kleines Highlight haben (z. B. Mini-Wettbewerb)
  • Mitgestalten lassen – Kinder können selbst Parcours erfinden oder ihre Pferde „vorstellen“

Fazit: Hobby Horse Reitunterricht verbindet Bewegung, Spiel und Struktur

Ein strukturierter Hobby Horse Reitunterricht ist eine wunderbare Möglichkeit, Kindern Spaß an Bewegung und am Reitsport zu vermitteln – ganz ohne echtes Pferd. Die Einheiten sind flexibel, sicher und fördern nebenbei Selbstbewusstsein, Körpergefühl und Teamgeist.

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